Querweltein Unterwegs – Seemannsgarn oder Sabotage in der Antarktis.

Band 4: QWE – Seemannsgarn oder Sabotage in der Antarktis.

„Wenn Du ein Schiff bauen willst,
dann trommele nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen und Arbeit einzuteilen,
sondern lehre die Männer die Sehnsucht
nach dem weiten endlosen Meer.“

Erschienen 2010.
   Neun Geschichten und sieben Farbfotoseiten erzählen von seiner beruflichen Reise mit seinem Kollegen Ralf Kunze vom südamerikanischen Uruguay aus zur Antarktis: fünf Wochen unterwegs auf dem norwegischen Krilltrawler Juvel. Der Autor erzählt von seiner zeitlich begrenzten Verwandlung vom Kupferschmied zum Seemann und von dessen Träumereien; dass das Berufsleben kein Wunschkonzert ist; vom kommerziellen Krillfang und dessen fangfrischer Verarbeitung an Bord des Schiffes zu Krillöl und Krillpulver; wie sich die Wale, Robben, Albatrosse und Pinguine gegen eine mögliche Überfischung ihrer Nahrungsgrundlage erfolgreich zur Wehr setzen, wie die Tiere den Krillfang sabotieren und welche Gemeinsamkeiten eine Minigarnele und die deutsche Grammatik haben.

Er berichtet, warum er gerne seekrank geworden wäre und von den stürmischen Gedanken eines europäischen Schweißfachmannes, der um die Schwachstellen der in der Bremerhavener MWB-Werft getrennten, verlängerten und wieder zusammengeschweißten Juvel weiß: als das Schiff eines Nachts in einen schweren Sturm gerät. Er erzählt von den ausgelassenen Freuden der fünfzigköpfigen Schiffsbesatzung, als nach fünf Wochen im Südlichen Ozean das erste Mal wieder Land in Sicht ist, die Küstenlinie Montevideos; wie das Schiff zurück in den Hafen der Hauptstadt Uruguays einläuft und was die Seemänner in ihrer ersten Nacht an Land, im Vergnügungsviertel von Montevideo erleben.

 

  • „Wem die feste Erdoberfläche nicht mehr geheimnisvoll genug ist, den zieht es aufs Meer hinaus.“

       Das (Berufs-)Leben ist kein Wunschkonzert! Auch nicht für Stephan Thiemonds. Glück für ihn: Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Denn statt in die Wüste, wo der Querwelteinreisende schon des Öfteren war, schickte ihn sein Chef zur Antarktis, in die einsame Stille des Südpolarmeers. Auf dem norwegischen Krill-Trawler MS Juvel.
        Umgeben von Eisbergen und Pinguinen schrieb er im gewohnten Plauderton seine informativen, ironischen humorvollen Kurzgeschichten. Von den Träumereien eines Kupferschmiedes, der sich einbildet, ein echter Seemann zu sein, von Klabautermännern, Krillfang und einer nicht endenden Sturmnacht, von Seekrankheit, Seemannsgarn und Sabotage.
       Der hautnah mitreisende Leser erfährt, was eine antarktische Minigarnele mit deutscher Grammatik zu tun hat und warum Schweißen nicht nur die Juvel, sondern auch uns Menschen verbindet. Überdies ist dem gelernten Kupferschmied das literarisch knifflige Kunststück geglückt, seine Antarktis-Geschichten durch „musikalische Untermalung“ zu bereichern. Kurzum: Perfekte Querweltein-Unterhaltung!

  • Vorwort aus Norwegen
    Fachspezifisches Vorwort
    Anmerkung des Autors

    • Das (Berufs-)Leben ist kein Wunschkonzert!
    • Seemann, lass’ das Träumen
    • Fischers Fritze fischt frische Fische
    • Seemannsgarn oder Sabotage in der Antarktis
    • (See-)Mann oder (See-)Memme?
    • Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen
    • Der, die, das – wieso, weshalb, warum?
    • Zwischen Packeis und Pinguinen
    • Land in Sicht!
    • Dankedankedanke, Danke schön!

    Quellenangaben, Bildnachweis